Tages- und Gruppenstruktur
Für intensives Lernen braucht es eine Gruppe, in der Platz für Fragen und den Austausch von persönlichen Erfahrungen ist. Deswegen haben wir eine Gruppengröße von 25 Teilnehmern gewählt. Um mehr Personen die Teilnahme zu ermöglichen, haben wir ein Rotationssystem für 50 Teilnehmer erdacht. Wir als Veranstalter nehmen auch an den Gruppen tei. Die 50 Medizinstudenten werden in zwei Gruppen à 25 Personen aufgeteilt. An jedem Tag werden jeweils zwei Dozenten zu ihren Themen referieren. Das Thema, welches die erste Gruppe am Vormittag bearbeitet, wird die zweite Gruppe am Nachmittag behandeln und umgekehrt. So soll erreicht werden, dass am Abend jeden Tages beide Gruppen möglichst dieselben Erfahrungen gemacht haben. Am nächsten Tag werden die Gruppen neu zusammengestellt, damit sich keine Einzeldynamik entwickelt und der Gesamtrahmen erhalten bleibt. Ein erklärtes Ziel von uns ist, einen offenen Erfahrungsraum zur Verfügung zu stellen. Gemeinsam zu wohnen, zu essen, zu arbeiten und zu leben schafft einen Rahmen der gehalten und geschützt ist, gleichzeitig aber das Neue einlädt. Genügend freie Zeit zwischen den Seminareinheiten und gemeinsame Abendveranstaltungen wie Meditation, Wanderungen, Grillen und Feedbackrunden geben Zeit zur Reflexion und zum Austausch. Der Gruppenprozess und Dynamiken innerhalb der Gruppe sowie persönliche Anliegen sollen in die inhaltliche Arbeit eingehen können. Deswegen versuchen wir in den thematischen Vorgaben Freiräume zu erhalten. Zudem laden wir die Dozenten ein, nach ihrem Vortrag zu bleiben, um an der Gruppenerfahrung teilzuhaben.