Themenbereiche


Folgende Themenbereiche halten wir für geeignet, das aktuell wirkende Menschenbild zu erkunden, eine zutiefst humane Haltung ins Zentrum der Medizin zu rücken sowie den Menschen in seiner Ganzheit erfahrbar zu machen:

 

  • Körpertherapie, Körpererfahrung: Durch achtsame Berührung, Tanz und Massage lassen sich Lebensräume schaffen, in denen sich die Menschen verbunden und berührt fühlen. In menschlicher Berührung liegt ein großes Potential zur Heilung. Diese Arbeit unterstützt den Zugang zu eigenen Gefühlen und Gedanken. Es erschließt Wege des persönlichen Wandels und der Entwicklung hin zu einem bewussten Leben, das Körper, Geist und Seele in Einklang bringt.
  • Wissenschaft: Wir lernen im Studium wissenschaftlich denken und handeln. Aber was ist Wissenschaft? Die Medizintheorie hilft, den Begriff der Wissenschaft zu hinterfragen und zu verstehen. Durch den Anspruch auf Objektivität konzentriert sich die Medizin auf den Körper. Entfernt sie sich so vom Patienten? Was ist objektiv? Was ist subjektiv?
  • Menschenbild und kulturelle Prägung: Geprägt durch unsere eigene Kultur scheinen uns gewisse Aspekte in unserer Medizin als selbstverständlich, die in anderen Kulturen nicht selbstverständlich sind. Beispielsweise die Trennung von Körper und Psyche/Geist, Krankheitsvorstellungen und Heilhandlungen. Die Ethnologie kann uns aus der „Fremdperspektive“ unsere Medizin als kulturelles Phänomen näher bringen und Vergleiche zu anderen Kulturen schaffen.
  • Kommunikation: Was macht gute Kommunikation aus und wie kann man sie erreichen? Welche Kommunikation geschieht neben der verbalen Kommunikation, ohne dass wir uns darüber bewusst sind?
  • Lebenspflege: Diätetik, Bewegung, Meditation, psychische Hygiene
  • Arztrolle: Identifikation, Nicht-Arzt-Sein
  • Tod und Sterben

Dem übergeordnet ist die Auffassung vom Menschen als vielschichtiges Wesen, woraus sich unterschiedliche Ebenen von Diagnostik, Therapie und Dimensionen von Krankheit entwickeln (körperlich – psychisch – spirituell).